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Ein individueller Musikpfad – Robert Oberbeck im Profil

 

by Thorsten RichterRobert Oberbeck ist Singer/Songwriter, musikalisch eng verbunden mit Rock, Folk und Country, und doch mit einer eigenen Stimme.

Er schreibt Songs, die an Einflüsse durch Springsteen und Dylan erinnern, an Van Morrison und David Gray und Damien Rice und doch ganz eindeutig Oberbeck-Songs sind.

Auf seinem dritten Album 'Light The Place Of Darkness' erzählt er Geschichten von Hoffnung und hoffnungsloser Romantik, von zerschossenen Kleinstadtseelen und verzweifelten Großstadtherzen, von Liebe, Tod und Versöhnung.

 

Oberbeck ist aus Marburg a.d. Lahn, und wenn er von Kleinstadtseelen singt, dann ist das kein Americana und er redet nicht von einer Kleinstadt im mittleren Westen, sondern genau von seinem Marburg, dem Leben dort und den Menschen, die er dort erlebt.

Überhaupt ist das Interessante an diesem Songwriter, dass er nicht wie viele andere beim Aufgreifen oder Kopieren amerikanischer Klischees verbleibt, die zwar in den USA funktionieren, hierzulande aber der gelebten Parallelen entbehren, sondern dass er nur die Aspekte der amerikanischen Storyteller-und Songwritertradition aufgreift, die kompatibel sind mit dem Leben und Fühlen in seiner Heimat und eigene Geschichten, eigene Bilder dazu hat, die ganz eindeutig europäisch sind. So ist Robert, mit einer Französin verheiratet, der französischen Lebensweise und Kultur sehr nah und auch dies kommt in seinen Texten immer wieder zum tragen, wie in Goodbye Paris, einer Liebesgeschichte, die in der Stadt der Liebe ihr frühes Ende findet.

Der Titelsong Light The Place Of Darkness ist ebenfalls in Paris entstanden, als dort in den Vororten Strassenschlachten zwischen den Anwohnern und der Polizei tobten. „Ich war nur ein paar hundert Meter davon entfernt und ich hatte das Gefühl, dass das einzige was hier noch hätte helfen können, Liebe gewesen wäre, dass es möglich sein muss, trotz all der Dunkelheit und der Trauer, die unser Leben berührt, ein Licht zu sehen. Ein Licht, das den Ort der Dunkelheit erhellt. Aber Sarkozy wollte lieber die Leute mit Wasserwerfern aus den Vororten entfernen.“

Um das Thema Heimat geht es auch in 'This Is Home', und wieder schafft es Oberbeck, den Spirit des Songs durchaus amerikanisch klingen zu lassen und doch über seine eigene Heimat zu singen. Und um dies zu unterstreichen, hat er drei eng befreundete Gastmusiker ans Mikrophon gebeten: Thorsten Wingenfelder (Fury In The Slaughterhouse), Markus Rill (Blue Rose Records) und Thomas Ripphahn (Hands On The Wheel).

„Ich erlebe jeden Tag den Grenzbereich des Lebens”, hat Oberbeck einmal im Interview gesagt. Das ist gar keine übertriebene Aussage, denn er hat eine Ausbildung zum Krankenpfleger absolviert und lange auf der Intensivstation gearbeitet. Auch dies wirkt sich auf seine Texte aus und hat seine Musik nachhaltig beeinflusst. Erlebnisse an der Grenze zwischen Leben und Tod lassen schließlich niemanden unberührt.

Und doch ist es immer wieder die Hoffnung, die obsiegt, die durch alle Trauer und den Blues hindurchscheint.

In 'Theo & Anna', der wahren Geschichte von Theo und Anna Kreutz, zwei Sintikindern, die im 3. Reich deportiert und in Ausschwitz ermordet wurden und mit deren Geschichte Robert durch das Sinti und Roma Memorial in Dreihausen, Hessen konfrontiert wurde, heisst es zum Schluss:
' This is your family and these are your friends
Theo & Anna in the summer wind
Again'

Es ist von Versöhnung die Rede, von der Erinnerung an gute und der Hoffnung auf bessere Zeiten, und vom Sehnen nach Liebe und Frieden. Und damit singt Robert Oberbeck über die wichtigsten Dinge, die uns Menschen ausmachen.

by Thorsten Wingenfelder

 

Stimmen:

„Zaghaft griff Robert Oberbeck in die Saiten. Ganz still wurde es, als die Klänge der akustischen Gitarre den ganzen Raum erfüllten. „Ghosts“, oder „This Is Home“ sang der Marburger zur Einstimmung in den Abend. Absolute Gänsehautstimmung und nichts für Zuhörer, die nah am Wasser gebaut sind.“ - HNA Kassel 2007

„Wenn Oberbeck über das Elend dieser Welt schluchzt und Rill von verlorenen Seelen auf staubigen Straßen raunt, rückt das Publikum zusammen. Kein bei Rockkonzerten üblicher Geräuschpegel mischt sich in die Musik, die geschichten, die da vorne auf der winzig kleinen Bühne erzählt werden, wollen gehört sein. Manchmal muß man eben tief steigen – und sei es nur die Treppe hinunter in den Dreikönigskeller – um das Schöne und Reine zu finden: Wer den Americana jenes Abends gehört hat, weiß, warum diese Muski als die seelenvollste unter den zeitgenössischen gilt.“ - Main-Echo 2007

„In der gut gefüllten Meier Music Hall sah das Publikum den selbst ernannten „Hardcore Troubadour“ Robert Oberbeck, der, mit Gitarre und Mundharmonika bewaffnet, klassische Singer/Songwriter-Qualitäten bewies und mit energetischen Rockstücken und feinsinnigen Balladen, sanfter Intonation und kraftvollem Gesang begeisterte“ - Braunschweiger Zeitung 2006

„Wie seinen Landsleuten Markus Rill oder Norrin Radd gelingt es ihm, die geographische Herkunft im Hintergrund vergessen zu machen. Mit einer kompetenten Band im Rücken überzeugt Oberbeck mit gefühlvollen, charmanten Americana-Songs, die gerne auch mal ein wenig Rock einfließen lassen, aber -ehrlich gesagt - am Besten funktionieren, wenn sich Robert musikalisch zurücknimmt und persönlich mit seiner beachtlichen Präsenz in den Vordergrund stellt. Und das er dabei glaubhaft wirkt, kann jeder nachvollziehen, der ihn mal live gesehen hat - wie z.B. als Support für Chuck Prophet oder Thorsten Wingenfelder.“ - Gaesteliste – Internet Musikmagazin, Ullrich Maurer

„Fließend wechseln die Songs zwischen großem Stadionrock und Halb-Balladen, immer geführt von Oberbecks kraftvoller, aber sanfter Stimme...Er schreibt Musik, wie fertige Landkarten, auf denen seine Mitmusiker so elegant navigieren können, dass es wie aus einem Guss klingt.“ - Oberhessische Presse 2005

„Der Marburger Singer-Songwriter Robert Oberbeck wandert in den Fußstapfen von Springsteen und Dylan. Durchaus überzeugend!“ - Magazin Wildwechsel, September 2003

„Feine Platte,Herr Oberbeck. Und für alle,die keine Booklets lesen , bitte unbedingt auf den Ghostrack warten. Großes Kino.“ - Thorsten Wingenfelder, Fury In The Slaughterhouse 2005

„...a characteristic voice with some brilliant songs...“ - Northampton Television 2002

„Dylan, Springsteen and Petty meet in a dynamic, original package“ - GO Milton Keynes Magazin 2002   

  
© 2009 Robert Oberbeck